Zertifikatsformate · 19.2
Container: PEM, CRT/CER, PFX und P7B
Die Dateiendung beschreibt den Container, nicht immer die Kodierung. Eine Datei mit der Endung .crt oder .cer kann PEM-Text oder DER-Bytes enthalten. Öffnen Sie sie in einem Texteditor: Beginnt sie mit -----BEGIN, ist es PEM.
| Container | Endungen | Inhalt | TLSPilot |
|---|---|---|---|
| PEM | .pem | Zertifikat, Kette und/oder privater Schlüssel als PEM-Blöcke. | Schreibt es |
| CRT / CER | .crt, .cer | Zertifikat, manchmal mit der Kette, nie ein Schlüssel. .crt ist meist PEM; .cer aus Windows ist oft DER. | Schreibt .crt in PEM |
| KEY | .key | Privater Schlüssel, meist PEM. | Schreibt es in PEM |
| PFX / P12 (PKCS #12) | .pfx, .p12 | Zertifikat, privater Schlüssel und optional die Kette in einer binären Datei, durch ein Passwort geschützt. Windows importiert eine PFX-Datei in einen Zertifikatsspeicher; Java verwendet sie als Keystore. | Schreibt .pfx |
| P7B (PKCS #7) | .p7b, .p7c | Nur Zertifikate und Kette, nie ein privater Schlüssel. | Schreibt es nicht |
Eine PFX-Datei enthält immer den privaten Schlüssel. Das Passwort schützt die ganze Datei, einschliesslich des Schlüssels. Wer die PFX-Datei und das Passwort hat, hat den Schlüssel; behandeln Sie deshalb beides wie ein Secret und übermitteln Sie es auf getrennten Kanälen. Beim Format Encrypted PEM schützt das Passwort nur den privaten Schlüssel; das Zertifikat bleibt lesbar.